
Alexander hat lange mit Worten gearbeitet. Dann hat er angefangen,
sie zu malen. Ihn interessieren die Dinge, die wir sagen. Und die, die wir eigentlich meinen. Missverständnisse. Widersprüche. Große Wahrheiten. Kleine Lügen. Sätze, die wir seit Jahren kennen und vielleicht nie richtig gelesen haben.
Er nimmt sie auseinander.
Streicht etwas durch.
Setzt etwas dazu.
Malt ein Bild daneben.
Manchmal auch nur ein paar Buchstaben.
Seine Arbeiten entstehen aus Beobachtungen. Aus Gesprächen.
Aus Werbung, Musik, Alltag, Politik, Liebe, Blödsinn und dem ganzen anderen Zeug, das Menschen miteinander machen. Er will dabei nichts erklären. Er möchte einen Gedanken so weit bringen, dass jemand anderes ihn weitermachen kann. Vielleicht versteht er ihn anders als er selbst.
Umso besser.