ÜBER MICH

Ich denke zu viel nach.
Über Menschen.
Kommunikation. Nähe. Distanz.
Warum Menschen Dinge sagen.
Und warum sie noch viel öfter Dinge nicht sagen.
Irgendwann musste das alles irgendwo hin.
Also landete es erst in der Werbung.
Und später in der Kunst.
Ich liebe gute Ideen. Gute Sätze. Dinge, die Menschen kurz innehalten lassen. Dinge, die man nicht nur versteht, sondern fühlt. Vielleicht sogar erst Stunden später.
Meine Arbeiten bewegen sich irgendwo zwischen Humor, Gesellschaftskritik, Poesie und Kontrollverlust. Mal laut. Mal leise. Mal ziemlich direkt. Und manchmal auch einfach nur seltsam.
Ich mache Werbung übrigens immer noch sehr gerne. Wirklich. Aber Kunst erlaubt mir, Fragen offen zu lassen. Ohne Briefing. Ohne Zielgruppe. Ohne „Kann man das Logo größer machen?“.
Mich interessieren keine perfekten Antworten.
Mich interessieren Perspektiven. Resonanz. Gedanken, die hängen bleiben.
Dieses kurze innere Stolpern.
Und falls meine Kunst dabei manchmal unbequem wird: wahrscheinlich, weil Ehrlichkeit selten geschniegelt aussieht.